Bekleidung vom tragenden Wandaufbau trennen
Eine Holzfassade ist die äußere Bekleidung; sie ist vom tragenden Wandaufbau zu unterscheiden. Bei einer Sanierung ist zuerst zu klären, ob nur die Bekleidung erneuert oder auch die darunterliegende Wand verändert werden soll. Beschreiben Sie vorhandene Materialien, sichtbare Schäden und den gewünschten Eingriff, damit der Umfang passend eingeordnet werden kann.
Unterkonstruktion und Witterungsschutz planen
Die Unterkonstruktion verbindet die Bekleidung mit dem geplanten Aufbau. Ihre Funktion, Befestigung und die Anschlüsse an Sockel, Fenster und Dach sind gemeinsam zu betrachten. Witterungsschutz muss über das gesamte Detail geplant werden. Ein Profilwunsch allein reicht daher nicht für die Festlegung der Konstruktion oder eines belastbaren Leistungsumfangs.
Offene Profile nicht pauschal wie geschlossene behandeln
Offene und geschlossene Profile können unterschiedliche Anforderungen an darunterliegende Schichten stellen. Fragen Sie, wie der konkrete Aufbau mit den gewählten Fugen und Anschlüssen funktioniert. Das ist auch bei einer energetischen Sanierung wichtig. Die Bekleidung darf nicht stellvertretend für die Planung der gesamten Gebäudehülle behandelt werden.
Material Oberfläche und spätere Pflege abwägen
Material und Oberfläche sollten zusammen mit späterer Pflege betrachtet werden. Eine gewünschte Optik ist eine Entscheidung; die Wartungszugänglichkeit und die Eigenschaften des ausgewählten Aufbaus sind weitere. Beim Holzrahmenbau und beim Holzskelettbau ist die Fassade mit dem System abzustimmen. Pauschale Haltbarkeitsversprechen ohne konkreten Aufbau wären keine verlässliche Planungsgrundlage.
Angaben für eine vergleichbare Anfrage
Beschreiben Sie den gewünschten Umfang und den aktuellen Planungsstand. Für Holzfassade sind die vorhandenen Unterlagen und die Anschlüsse an benachbarte Bauteile besonders hilfreich.
- Projektadresse in Düsseldorf und bisherige beziehungsweise geplante Nutzung
- Fotos, grobe Maße und vorhandene Zeichnungen oder Nachweise
- Bekannte Schäden, frühere Umbauten und bereits erfolgte Abstimmungen
- Gewünschter Leistungsumfang und zeitlicher Rahmen
Wie lassen sich die Kosten eingrenzen?
Ein belastbares Angebot benötigt einen beschriebenen Umfang. Bestand, Zugang, Planung und Ausführung wirken zusammen; eine einzelne Fläche oder Materialangabe genügt dafür häufig nicht. Lassen Sie notwendige Untersuchungen und Leistungen getrennt benennen, damit Angebote vergleichbar werden.
Für die Vorbereitung einer baurechtlichen Einordnung hilft der Holzbau-Planungsratgeber für Düsseldorf. Weitere Vorhaben finden Sie auf der Übersicht zum Holzbau in Düsseldorf.